Hamburg-Rundgang: Erleben Sie die besten Plätze der Altstadt zu Fuß

Es gibt viele gute Gründe, ein Wochenende in Hamburg zu verbringen. Eine davon ist die Möglichkeit, interessante Sehenswürdigkeiten und kulturelle Highlights bei einer individuellen Stadtführung zu Fuß zu erreichen. Hier finden Sie einige Vorschläge, wie wir zusammen die Hamburger Altstadt erkunden können.

Obwohl Hamburg, wie die meisten anderen Großstädte heute, seinen Besuchern eine große Auswahl an Touren bietet, ist es immer noch schön, die Stadt zu Fuß erkunden zu können. Zum Glück ist das in der zweitgrößten Stadt Deutschlands ein Kinderspiel, denn die Infrastruktur ist ideal dafür - und die wunderschöne Altstadt ist sicherlich keine Ausnahme. Die Strecke dauert ungefähr eine Stunde und bietet Ihnen die Möglichkeit, in die Geschichte Hamburgs einzutauchen und sogar in die Speicherstadt zu gelangen. Aber bevor wir anfangen, lassen Sie uns kurz die beeindruckende Vergangenheit Hamburgs Revue passieren.

Die Geschichte Hamburgs

Heute ist Hamburg mit 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands, wurde aber schon im 9. Jahrhundert als Missionssiedlung gegründet. Die Stadt wuchs jedoch schnell, und im Mittelalter war Hamburg bereits eines der wichtigsten Handelszentren in Europa. Aufgrund der günstigen Lage des Hafens wurde die Hamburg zusammen mit Lübeck Mitglied der mittelalterlichen Hanse. Heute ist Hamburg eine der reichsten Städte Europas.

Unser Ausgangspunkt: Das Rathaus und der Rathausmarkt

Hamburgs großes Rathaus wurde in den Jahren 1886-1897 erbaut und beherbergt immer noch das schöne Büro des ersten großen Rathauses der Stadt. Bei einer Führung durch das Rathaus erkunden wir das beeindruckende Gebäude. Im Dezember findet auf dem Rathausmarkt täglich von 11 bis 21 Uhr der schönste Weihnachtsmarkt Hamburgs statt.

Wir überqueren die Börsenbrücke und die Trostbrücke

Wussten Sie, dass Hamburg dank seines riesigen Kanalsystems mehr Brücken hat als Amsterdam und Venedig zusammen? Wenn man die Brücken überquert, bekommt man das Gefühl, von einer Welt in die andere zu treten. Ursprünglich im 13. Jahrhundert aus Holz gebaut, ist die Trostbrücke ein Symbol für die älteste Verbindung zwischen der Altstadt und der Neustadt. Sie wurde 1881 umgebaut.

Aussichtsplattform der St. Nikolai Kirche

Die mittelalterliche Pfarrkirche St. Nikolai wurde 1195 erbaut und erlebte eine turbulentere Zeit als die meisten Denkmäler in Hamburg. Sie wurde 1842 bei dem großen Brand zerstört, und es dauerte 32 Jahre, um sie wieder aufzubauen - nur diesmal viel eindrucksvoller als zuvor. Leider dauerte die Freude nicht lange, denn St. Nikolai wurde etwa 100 Jahre später, im Zweiten Weltkrieg 1943, wieder zerstört.

Heute dienen die Überreste der schönen Kirche als Kriegsdenkmal, und neben dem Besuch verschiedener Ausstellungen und Veranstaltungen kann der Besucher auf die Aussichtsplattform gelangen, von wo aus wir einen der besten Ausblicke auf Hamburg genießen können. Der Turm ist immer noch den höchsten Punkt der Stadt.

Wir spazieren über den Hopfenmarkt und die Deichstraße

Weiter zum Hopfenmarkt.Das ist ein ehemaliger Marktplatz im ältesten Teil der Stadt und liegt direkt vor den Ruinen der St. Nikolai Kirche, wo bis 2014 Wochenmärkte mit vielen Ständen stattfanden. Die Geschichte des Marktes reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, so dass Sie immer noch die Gegenwart der Geschichte spüren können. Vom Hopfenmarkt geht es weiter südlich entlang des Flusses. Wenn Sie hungrig sind, gehen wir am ältesten Hamburger Restaurant vorbei - das übrigens auf Kartoffeln spezialisiert ist: der Kartoffelkeller in der Deichstraße.

Da wir bereits auf der Deichstraße sind, nehmen wir uns Zeit, um die schönen historischen Häuser dieser Straße zu bewundern. Sie gehören zu Hamburgs ältesten Stadthäusern und mehrere von ihnen überstanden sogar den großen Brand von 1842.

Erleben Sie die berühmte Speicherstadt

Am Ende der Deichstraße befindet sich die Speicherstadt - eine berühmter Ort, der ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Dieser Teil der Stadt wurde zwischen 1883 und 1927 erbaut, und neben der beeindruckenden Architektur und dem herrlichen Blick auf den Hafen gibt es mehrere nette Restaurants, z.B. das Wasserschloss, wo wir Mittag- und Abendessen genießen können. Nebenan befindet sich das Teekontor - ein charmanter Teeladen mit mehr als 250 verschiedenen Teesorten aus aller Welt.

Bewundern Sie das goldene Innere der Katharinenkirche

Auf dem Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt gibt es eine letzte wichtige Kulturstätte: die beeindruckende Katharinenkirche. Es ist das zweitälteste erhaltene Gebäude der Stadt und immer noch eine der wichtigsten Kirchen Hamburgs. Der Legende nach ließ der berühmte Pirat Störtebeker sein gesamtes Gold schmelzen, um das Innere der Kirche zu schmücken. Mit etwas Planung im Voraus können wir auch einen der vielen angebotenen Gottesdienste oder ein Konzert genießen.

Touren

Wählen Sie eine der folgenden Touren aus oder lassen Sie sich eine individuelle Tour nach Ihren Wünschen zusammenstellen. Dabei sind eine Rundfahrt in einem Bus, ein Spaziergang durch die Stadt und eine Barkassenfahrt auf Alster oder Elbe miteinander kombinierbar.

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